Perfekte Wände mit Scheibenputz: Eigenschaften, Verarbeitung und Vorteile
Scheibenputz schafft stilvolle und widerstandsfähige Wände. Erfahre, welche Vorteile er bietet, wie er verarbeitet wird und welche Gestaltungsmöglichkeiten es gibt!

Ein hochwertiger Oberputz verleiht Wänden und Fassaden nicht nur Schutz, sondern auch eine einzigartige Optik. Scheibenputz ist eine besonders beliebte Wahl, wenn es um einen modernen Innenputz und stilvolle Gestaltung geht. Mit seiner charakteristischen Kratzputzstruktur schafft er eine edle Putzoberfläche, die sich besonders für den Innenbereich eignet.
Doch was macht diese mineralische Wandoberflächen so besonders? Welche Vorteile bietet er gegenüber anderen Putzarten wie Rillenputz, Reibeputz oder Filzputz, und wie gelingt eine fachgerechte Verarbeitung, mit und der richtigen Grundierung?
In diesem Beitrag erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die Eigenschaften wie Körnung, Schichtdicke und Verarbeitungstechniken von Scheibenputz – für Putzflächen, die nicht nur schön, sondern auch langlebig sind.
Was ist Scheibenputz?
Scheibenputz ist ein mineralischer oder kunstharzgebundener Oberputz, der sich durch seine feine, gerillte Struktur auszeichnet. Diese charakteristische Struktur entsteht durch das Verreiben des Putzes mit einem Reibebrett. Beim Auftragen werden die kleinen Körner in der Masse bewegt und erzeugen so das typische Muster, das den Scheibenputz unverwechselbar macht.
Die Körnung spielt eine entscheidende Rolle bei der Optik des Putzes. Je nach gewünschtem Effekt stehen verschiedene Körnungen zur Verfügung, typischerweise 1,0 mm, 1,5 mm, 2,0 mm oder 3,0 mm Körnung. Je größer die Kornstärke, desto markanter die Struktur.
IBOD bietet mit der doppo Ambiente Wand eine elegante Lösung, die sich durch ihre nahtlose Verarbeitung und besondere Pflegeleichtigkeit auszeichnet. Doppo Ambiente Wand ermöglicht eine vollkommen fugenlose Gestaltung, ist wasserabweisend und zugleich diffusionsoffen – ideal für ein optimales Raumklima.
Vorteile und Eigenschaften von Scheibenputz
Scheibenputz bietet zahlreiche Vorteile, die ihn für unterschiedliche Anwendungen attraktiv machen. Besonders hervorzuheben ist seine robuste Zusammensetzung, die ihn widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse wie Regen, Frost oder intensive Sonneneinstrahlung macht. Dies sorgt für eine hohe Langlebigkeit und minimiert den Wartungsaufwand.
Zudem ist ein mineralischer Edelputz diffusionsoffen, wodurch Feuchtigkeit aus den Wänden entweichen kann. Diese Eigenschaft trägt zur Regulierung des Raumklimas bei und verhindert Schimmelbildung.
Auch die Vielseitigkeit von Scheibenputz ist ein bedeutender Vorteil. Er kann in allen Bereichen eingesetzt werden und eignet sich für unterschiedliche Untergründe wie Gipskartonplatten, Kalk-Zement-Putzen und Sanierputzen.
Auch auf Wärmedämm-Verbundsystemen, Unterputzen, Putzflächen aus Filzputz, Rauputz oder als Teil einer umfassenden Fassadensanierung findet er Anwendung.
Durch verschiedene Körnungen und Strukturen wie Rillenputz oder Kratzputz lassen sich individuelle Wandgestaltungen umsetzen. Gerade für Neubauten oder Sanierungen ist Scheibenputz eine optimale Wahl, da er sich flexibel an bestehende Bausubstanzen anpassen lässt.
Anwendungsbereiche von Scheibenputz
Scheibenputz findet in zahlreichen Bereichen Anwendung und überzeugt durch seine vielseitige Einsetzbarkeit:
- Innenbereich: Im Innenbereich wird Scheibenputz häufig eingesetzt, insbesondere für hochwertige Innenputze in Wohnräumen, Bädern und Fluren, wo er für eine edle und langlebige Oberfläche sorgt.
- Sanierung: Bei Renovierungen und Altbausanierungen spielt Scheibenputz eine wichtige Rolle, da er sich flexibel an bestehende Bausubstanzen anpasst. In Kombination mit Sanierputzen trägt er zur Modernisierung und zum Schutz älterer Gebäude bei.
- Gewerbeimmobilien: In stark frequentierten Gebäuden, wie Büros oder öffentlichen Einrichtungen, sorgt Scheibenputz für widerstandsfähige Putzflächen, die langfristig attraktiv und belastbar bleiben
Wie wird Scheibenputz angewendet?
Die Verarbeitung von Scheibenputz erfordert einige vorbereitende Schritte, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Zunächst muss der Untergrund sauber, trocken und tragfähig sein. Je nach Oberfläche wird eine passende Grundierung aufgetragen, um eine gleichmäßige Haftung sicherzustellen.
Anschließend wird der Putz mit einer Kelle oder einem Spachtel aufgetragen. Die Schichtdicke sollte dabei den Angaben des Herstellers entsprechen – meist bewegt sie sich zwischen 1,5 mm und 3,0 mm.
Nachdem der Putz leicht angetrocknet ist, erfolgt das Strukturieren mit einem Reibebrett in kreisenden Bewegungen. Dadurch entsteht die typische Kratzputzstruktur, die dem Scheibenputz seinen charakteristischen Look verleiht.
Auch klimatische Bedingungen spielen eine Rolle – hohe Temperaturen oder starke Sonneneinstrahlung können das Trocknungsverhalten beeinflussen und sollten vermieden werden. Besonders bei Wärmedämm-Verbundsystemen und Putzflächen mit Silikonharzputz ist eine korrekte Verarbeitung entscheidend, um Risse oder eine ungleichmäßige Oberfläche zu vermeiden. Zudem sollten geeignete Spachtelmassen für eventuelle Korrekturen genutzt werden.
Für Heimwerker empfiehlt es sich, zunächst auf kleineren Flächen zu üben, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Wer sich jedoch sicher sein möchte, dass der Oberputz genau den eigenen Vorstellungen entspricht, kann sich auch auf professionelle Hilfe von IBOD Wand & Boden verlassen.
Welche Putzarten lassen sich mit Scheibenputz kombinieren?
Scheibenputz lässt sich hervorragend mit anderen Putzarten kombinieren, um individuelle Putzoberflächen zu gestalten. Besonders beliebt ist die Kombination mit Reibeputz, Rillenputz oder Filzputz, um abwechslungsreiche Strukturen zu schaffen.
Auch auf Unterputzen wie Kalk-Zement-Putzen oder Sanierputzen kann Scheibenputz problemlos angewendet werden. Eine sorgfältige Grundierung sorgt dafür, dass der Putz optimal haftet und sich gleichmäßig verarbeiten lässt.
Der Unterschied zwischen Scheibenputz und Waschputz
Obwohl sowohl Scheibenputz als auch Waschputz langlebige und schöne Oberflächen bieten, unterscheiden sie sich in mehreren wesentlichen Aspekten.
Während Scheibenputz durch das Verreiben mit einem Reibebrett eine gleichmäßige, feine Rillenstruktur erhält, entsteht die Oberfläche von Waschputz durch Spritzen oder Werfen, was zu einer deutlich gröberen und unregelmäßigen Optik führt.
Auch in der Materialzusammensetzung gibt es Unterschiede: Scheibenputz wird häufig als mineralischer Edelputz auf Kalk-Zement-Basis angeboten, während Waschputz oft aus Silikonharzputz besteht, was ihn besonders widerstandsfähig gegen Schmutz und Feuchtigkeit macht.
In Bezug auf die Einsatzbereiche wird Scheibenputz sowohl für Innenputze als auch für Fassaden verwendet, während Waschputz hauptsächlich an stark beanspruchten Außenflächen zum Einsatz kommt.
Darüber hinaus unterscheidet sich der Pflegeaufwand. Scheibenputz benötigt in der Regel eine Grundierung, um optimalen Halt und Schutz zu gewährleisten, während Waschputz von Natur aus äußerst pflegeleicht und schmutzabweisend ist.
Die Schichtdicke variiert je nach Putzart: Während Scheibenputz meist in einer dünnen Lage aufgetragen wird, kann Waschputz durch die Spritz- oder Wurftechnik eine ungleichmäßige und oft rauere Struktur aufweisen.
Scheibenputz – Qualität für jede Oberfläche
Ein hochwertiger Scheibenputz sorgt nicht nur für eine ästhetische Oberfläche, sondern bietet auch Schutz und Langlebigkeit.
Wer Wert auf eine hochwertige, langlebige und individuell gestaltbare Putzoberfläche legt, findet bei IBOD Wand & Boden professionelle Beratung und eine breite Auswahl an mineralischen und kunstharzgebundenen Lösungen.
Erfahren Sie mehr über unsere Produkte, ihre Anwendungsmöglichkeiten und technische Details auf unserer Website. Bei Fragen sind wir auch jederzeit gerne persönlich für Sie da.
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